Metasuchmaschine

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Metasuchmaschinen sind Suchmaschinen, die in Suchmaschinen suchen. Das heißt, sie greifen für ihre Suche auf andere, herkömmliche Suchmaschinen zurück. Anschließend bereiten Sie die Ergebnisse einheitlich auf und entfernen doppelt vorhandene Beiträge (Dubletten). Metasuchmaschinen sollen ihren Benutzern die Suche mit verschiedenen Suchmaschinen abnehmen und so einen größeren Bereich es Internets abdecken. Allerdings können auch Sie nicht auf das Deep Web zugreifen.

Eine Metasuche nach unserem Proseminar führt zu einem türkischen Sportverein in Kiel.

Weil die eigentlichen Ergebnisse von anderen Maschinen stammen, brauchen Anfragen an Metasuchmaschinen etwas länger, um diese abzuholen und abzugleichen.

Geschichte

Bevor sich Metasuchmaschinen entwickeln konnten, musste es erst einmal genügend herkömmliche Suchmaschinen geben, auf die sie zurückgreifen können.

Als erste frei verfügbare Metasuchmaschine gilt der englische MetaCrawler. Er wurde 1994 von Erik Selberg und Oren Etzioni entwickelt und wird heute von der InfoSpace-Corporation betrieben. MetaCrawler greift zur Suche auch auf Yahoo!, Google und Ask Jeeves zurück.

Erste deutsche Suchmaschine war MetaGer, die seit 1996 von der Universität Hannover betrieben wird und heute auf fast 30 verschiedene Suchmaschinen zurückgreifen kann. Neben diesem im Suchmaschinenlabor der Uni Hannover entwickelten Suchdienst wird auch ein "Assoziator" angeboten, der zu einem Suchwort verwandte Wörter aus dem gleichen Themenbereich bereitstellt, die man statt dessen in einer Suche verwenden kann. So sollen auch Dokumente gefunden werden, in denen statt des gewünschten Begriffs vielleicht ein Synonym benutzt wird.


Siehe auch

Persönliche Werkzeuge
Navigation
Organisatorisches